Feuerwehr Immenstadt
...da, wenn man uns braucht!
Feuerwehr Immenstadt
Im Dienst der Bürger seit 1860

Chronologische Aufzeichnungen über die Feuerwehr Immenstadt

 

1844

Nach dem Großbrand in der Nacht vom 23. auf den 24. April 1844 wurde wieder einmal ein zentraler Teil von Immenstadt durch Feuer zerstört. Der Stadtchronist berichtet, dass sich zu diesem Zeitpunkt der Feuerlöschapparat in Immenstadt in sehr schlechtem Zustand befand. 

Die zu dieser Zeit aus Stadtbediensteden und verschiedenen Berufsständen bestehende Pflichtfeuerwehr, war immer mehr dem Zerfall näher gekommen. Eine sehr kritische Beurteilung dieser Pflichtfeuerwehr nach diesem Großbrand, war ein Anlass dafür, dass einige Bürgersöhne aus Immenstadt einen Turn- und Rettungsverein gründeten, der eigentlich ein Turn- und Feuerwehrverein werden sollte.
Diese Idee wurde aus demokratischem Gedankengut heraus geboren, aber die als „Liberale“ verschrienen Turner wurden als politische Gefahr angesehen.


1849
Die Kemptner Zeitung hatte alle Turn-, Volks- und Arbeitervereine sowie das Allgäuer Freikorps auf den 1. Juli 1849 zur Eröffnung des Immenstädter Turnvereins mit Fahnenweihe eingeladen.
Die bayerische Regierung befürchtete dabei ihren Sturz. Zur Unterdrückung der unerwünschten Bewegung und der Einschüchterung der Bevölkerung wurde ein großes Truppenkontingent, bestehend aus einem Regiment Infanterie, eine Eskadron Kavallerie, und eine halbe Batterie Artillerie, nach Immenstadt in Bewegung gesetzt. Die Soldaten unter der Führung von General Flatow zerstörten die im Lammgarten aufgestellten Turngeräte, mißhandelten die Bevölkerung und lösten den noch jungen Verein auf. Die Bewohner von Zaumberg leisteten jedoch Widerstand, sie hatten auf die dort liegende Truppe geschossen.


1859 
Ein erneuter Versuch einen Turn- und Rettungsverein zu Gründen war an den bekannten Gründen wieder gescheitert. 

1860
Aus dem Ratsprotokoll vom 26.04.1860, ist zu entnehmen, dass ein erneuter Antrag von hiesigen Bürgersöhnen zur Bildung einer Feuerwehr gestellt wurde. Dies aber unter dem Namen:
“Verein für Unterstützung verunglückter Bürgersöhne“
der nach Prüfung durch das Königliche Landgericht angenommen wurde. Noch im Monat April wurde die Genehmigung zur Gründung des Vereins 


„Freiwillige Turner-Feuerwehr Immenstadt“

 

erteilt. Der lang ersehnte Erfolg wurde unter großer Teilnahme der Bevölkerung gefeiert. Gründungsmitglied und erster Vorsitzender des neu gegründeten Vereins war Max Hagenauer.

 
1861
Der neu gegründete Feuerwehr Verein musste sein Können bei einem Brand der Bäckerei Pröbstle das erste Mal unter Beweis stellen. Bis zum Staigbach hin wurde eine Menschenkette gebildet, bei der auch Frauen und Kinder eingesetzt wurden, im Löschkübel wurde das Wasser bis zum Brandplatz durchgereicht. In jedem Anwesen und Hausstand musste ein Löschkübel zur Brandbekämpfung vorhanden sein, der dann im Brandfall mitgebracht werden musste. Der Löschkübel war zu dieser Zeit ein wichtiges Gerät zur Brandbekämpfung. Bis zum 17. Jahrhundert waren diese aus Holz angefertigt und deshalb sehr schwer, später wurde er aus Leder und dann aus Segeltuch angefertigt. Zwei Exemplare befinden sich im Immenstädter Heimatmuseum. 


1865
Die Nachbargemeinde Oberstdorf hatten am 6. Mai um Überlandhilfe gebeten, dort wütete ein Großbrand und drohte das ganze Dorf zu Zerstören. Die Immenstädter Wehr war mit Ross und Reiter, einer starken Mannschaft und ihrer Ausrüstung den Oberstdorfer zur Hilfe geeilt. Dort waren über 50 Mann mehrere Tage im Einsatz und konnten mit verhindern, dass der ganze Ort ein Raub der Flammen wurde.


1866
Ist in Immenstadt ein Militärlazarett eingerichtet worden, die Freiwillige Feuerwehr Immenstadt hat den Transport der Verwundeten vom Bahnhof zum Lazarett und die Pflegehilfe übernommen. 


1870
1870 ergab sich die Notwendigkeit seitens der Mechanischen Bindfadenfabrik eine eigene Werksfeuerwehr zu gründen. 
Im April wurde zur Bekämpfung eines Großbrandes in Sonthofen drei Staiger-Rotten und eine Spritzenmannschaft der Feuerwehr Immenstadt eingesetzt.
Am 9.August wütete in der Ludwigstraße in Immenstadt ein Großfeuer, dort konnte die Feuerwehr ein Übergreifen auf Nachbarhäuser gerade noch verhindern.
Am 1.September wurde die Fabrik Feuerwehr der mechanischen Bindfadenfabrik unter der Leitung von Edmund Probst gebildet. ( später Hanfwerke, heute Monta )

 

 

1873

Am 28. Juli abends gegen 6 Uhr haben schwere Gewitter und ein Wolkenbruch am Steineberg eine Überschwemmungs-Katastrophe in Immenstadt ausgelöst. Dabei wurden ein Großteil von den Häusern in der Stadtmitte beschädigt oder zerstört. Auch die Feuerwehr verlor einen Teil ihrer Requisiten und das Gerätehaus. 


1879
Das Jahr 1879 bildet einen wichtigen Zeitpunkt in der Geschichte des Feuerlöschwesens in Immenstadt. In jenem Jahr wurde die bis dahin bestandene Trinkwasserleitung in Holzdeicheln durch eine in Eisenröhren und Hydranten ersetzt und so angelegt, dass sie auch im Notfall für Feuerlöschzwecke mit der Hochdruckleitung der Bindfadenfabrik verbunden werden konnte. 


1916
Die ständigen Einberufungen zum Kriegsdienst hatten eine Schwächung unserer Feuerwehr zur Folge. Der Ausschuss des Turner-Feuerwehr-Vereins beschloss deshalb am 3. Mai 1916 die bisherigen drei Löschzüge wegen Mannschaftsmangel in zwei zusammenzulegen und den dritten Zug durch Soldaten der hiesigen Garnison zu ersetzen. 


1930
Der Stadtrat genehmigte die Beschaffung eines ersten motorangetriebenen Feuerlöschfahrzeuges im Oberallgäu für die Immenstädter Wehr. 


1935
Auf Anordnung der Nationalsozialistischen Reichsführung wurde am 14. Oktober der Turner- und Feuerwehrverein getrennt. Der TV 1860 Immenstadt wurde neu gegründet und die Wehr in "Freiwillige Feuerwehr Immenstadt" umbenannt. 

1940
Auch in Immenstadt wurden Hilterjungen in der Feuerwehrschar zu Helfern unserer Feuerwehr ausgebildet. 

 

1941

Seit mehr als einem Jahr bestand in Immenstadt nun eine Feuerwehrschar der Hitlerjugend. Führer der freiwilligen Feuerwehr hatten alles aufgeboten, um diesen während der Kriegszeit äußerst wertvollen Zuwachs an einsatzwilligen Kräften auszubilden. 

 

 

1943
Nach einem Bombenangriff auf München wurde die Immenstädter Feuerwehr zur Löschhilfe in die Landeshauptstadt und verschiedene andere Städte beordert. 

1945
Nach einem sinnlosen Krieg begann für die Feuerwehr ein neuer Abschnitt. Eine französische Militärregierung hatte in unserer Stadt das Sagen. Schon wenige Tage nach der Besetzung durch die Franzosen erhielt Schreinermeister Albin Zeitler den Auftrag, mit den noch spärlich vorhandenen feuerwehrtauglichen Männern und Jugendlichen sowie Resten an Ausrüstungsgegenständen eine Löschtruppe aufzubauen. 
Der Beschluss eine Pflichtfeuerwehr zu bilden musste nicht in die Tat umgesetzt werden, da sich nach einer Reorganisation des Löschwesens die noch einsatzfähigen Männer bereiterklärten den Verein "Freiwillige Feuerwehr" wieder neu zu beleben. 
Als Feuerwehralarmsignal waren noch zwei gebrauchsfähige Sirenen vorhanden; eine auf dem Dach des Bayerischen Hofes; die Zweite auf dem Schulhaus. 

1951
Großalarm am 30. Oktober. Dachstuhlbrand in der Villa Pflaum.

 

1953
Die Feuerwehr Immenstadt erhält das erste wasserführende Fahrzeug im Oberallgäu. Ein TLF 16 mit 2500 Liter Wasser. 

1966
Am 1. April konnte die Feuerwehr eine Brandkatastophe bei einem nächtlichen Brand in der Skifabrik Rosskopf verhindern. 

(Bilder werden noch eingefügt)

1973

6. Januar. in der Nacht zum Dreikönigs-Tag brannte das Anwesen Felix Hold in Missen nieder

4. November. Zum zweiten Mal Feuer in der Weissachmühle Oberstaufen. Schaden geht in die 100-Tausende.

1974

1. Oktober. Bauernhof Anwesen Heinz Tengel Gindels in Untermaiselstein ein Raub der Flammen. Vieh konnte in letzter Minute gerettet werden. Die Feuerwehren mussten sich im Wesentlichen darauf beschränken die Nachbargebäude vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. 

Ein Katastrophenboot wurde vom Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz übergeben. Bereits am 1. Mai wurde dies zu einem Einsatz am Christlesee bei Oberstdorf und am 31. Juli auf dem Alpsee bei Immenstadt zur Ölschadensbekämpfung eingesetzt.

25. Dezember. Böse Weihnachtsbescherung: In der Tobelmühle schlugen die Flammen zu den Fenstern hinaus.

1975

30. Juni. Zugunglück in Trieblings.

2. September. Heustockbrand in Rettenberg. Die Feuerwehren konnten ein Übergreifen der Flammen an Nachbarschaftsgebäude verhindern.

1976

9. Juli. Brand in Vorderburg. Gasthof Engel nieder gebrannt.

Im Oktober wurde eine neue Drehleiter in Dienst gestellt. Die Beschaffung dieser Drehleiter war wegen der Unterstellung zu erst in Frage gestellt worden, denn im alten Feuerwehrhaus gab es keine Unterstellmöglichkeit. Helmut Eberl, erster Vorstand der Feuerwehr Immenstadt, hatte einen Stellplatz in der LKW-Garage in der Firma "Druckerei Eberl" so lange zur Verfügung gestellt bis ein neues Feuerwehrhaus gebaut wurde. 

1978

26. Februar. Dachstuhlbrand in einem Gebäude der Graphischen Betriebe Josef Eberl KG in Immenstadt.

22. März. Bei einem Dachstuhlbrand in einem Schnitzenbaumer-Haus in der Adolph Probst-Straße bangten 14 Familien um ihre Wohungen.

29. Mai. Flächenbrand im Werdensteiner Moos in Tanners.

3. Juni. Großfeuer vernichtet Bauernhof in Freibrechts.

26. September. Altes Bauernhaus der Familie Josef Höß in Blaichach von den Flammen restlos vernichtet.

20. Dezember. Wohnhausbrand in Luitharz.


1979

12. Februar. Eine Brandkatastrophe mit 10 Millionen Mark Schaden, richtete ein Großfeuer, begleitet von mehreren Explosionen, in Immenstadt an. Dabei wurden Teile einer Produktionsanlage der Firma Braas (frühere Hanfwerke, jetzt Firma Monta) total zerstört. Während die in der Halle beschäftigten Arbeiter in Sicherheit gebracht werden konnten, wurden vier Männer der Werksfeuerwehr schwerst verletzt und mussten mit starken Brandverletzungen geborgen und ins Krankenhaus eingeliefert werden. Dieser Einsatz gehörte mit zu den größten Herausforderungen in der Geschichte der Immenstädter Wehr. 

(Bilder werden noch eingefügt)

29. Dezember. Brand im Damiani-Haus in Stein.

1980

9. Mai. Werkstattbrand in Seifen.

Am 10. Mai konnte in der Kemptner Straße ein neues Feuerwehrhaus seiner Bestimmung übergeben werden. 

(Bilder werden noch eingefügt)

Eine Nürnberger Sportmaschine bohrte sich am 4. Juni metertief ins Berggelände ein. Zwei Ehepaare konnten von der Bergwacht und der Feuerwehr nur noch tot geborgen werden. Die Bergung gestaltete sich sehr schwierig und hatte sich über mehrere Tage hingezogen, da Rettungsgeräte sowie Mannschaft mit dem Hubschrauber zur Einsatzstelle geflogen werden musste. Mit der Rettungsschere wurde das Flugzeugwrack aufgeschnitten um die Toten zu bergen. Es musste stundenlang Schwerstarbeit geleistet werden, denn das Flugzeug wurde in kleine Teile zerschnitten um ins Tal befördert werden zu können

(Bilder werden noch eingefügt)

26. November. Großbrand am Unterstixner. Wirtschaftsgebäude wird von Flammen total ausradiert.

11. Dezember. Schwerer Verkehrsunfall bei Blaichach-Hofen, bei dem ein 33-jähriger evangelischer Pfarrer mit der Rettungsschere befreit werden musste.

1981

8. April. Verkehrsunfall auf der Kreisstraße südlich von Rottach.

25. Dezember. Urlauber tödlich verletzt - am ersten Weihnachtsfeiertag auf der B308 am großen Alpsee.

29. Dezember. Alleinstehendes Wohnhaus in Missen-Wiederhofen nieder gebrannt.


1982
Der Mummener Bahnübergang wurde des öfteren Unfallschwerpunkt mit dem Zugverkehr. Dabei wurden meistens die Insassen getötet und musste von der Feuerwehr befreit werden. 

(Bilder werden noch eingefügt)

28. Dezember. Dachstuhlbrand im Kraftwerk Krebs in Oberstaufen.

1983

27. Oktober. Großfeuer im Anwesen "Untere Zollbrücke" in Immenstadt.

6. Dezember. Mitten in der Nacht wurde die Immenstädter Wehr zu einem offenen Großbrand beim Gasthof Traube alarmiert. 

(Bilder werden noch eingefügt)

1985
Am 1. Mai wurde nach 50 Jahren durch die Feuerwehr und dem Trachtenverein "D'Älpler" wieder ein Maibaum aufgestellt. 

(Bilder werden noch eingefügt)

Am 12. Mai feierte die Freiwillige Feuerwehr Immenstadt ihr 125. Jubiläum. Ein neues Tanklöschfahrzeug konnte durch die Feuerwehr in Dienst genommen werden und auch eine neue Vereinsfahne wurde dem Fähnrich Heinrich Maurer an diesem Tag übergeben. 

(Bilder werden noch eingefügt)

18./19. Mai. Eine Schlammlawine betroht den Ortsteil Bühl in Immenstadt.

18. November. Ein Millionenschaden entstand durch einen Großbrand am in der Papierfabrik Seltmanns. Besonders problematisch war die Brandbekämpfung, da sich durch die enorme Hitze die Eisenträger der Halle durchgebogen hatten und druch die eingelagerten Kunststoffe eine starke Rauchentwicklung enstanden ist. 

1987
Durch austretendes Propangas an einer Weichenheizung auf dem Immenstädter Bahnhofsgelände wurde für die Immenstädter Feuerwehr Gasalarm ausgelöst. Eine circa 10 Meter hohe Stichflamme entstand beim Bremsen eines einfahrenden Zuges. Wegen einer drohenden Gasexplosion mussten nahegelegene Wohnhäuser evakuiert werden. 

1988

7. Februar. Brand in der Zötler-Brauerei in Rettenberg.

21. Februar. Großbrand bei der Zimmerei Köberle in Altach-Rettenberg.

Ein Militäranhänger tötete am 4. August bei einem schweren Verkehrsunfall den 42-jährigen Fahrer eines PKWs. Die Anhängerkupplung am Militärlaster war nicht gesichert, die Stützräder nicht eingefahren und beim Befahren der Birkenallee sprang die Anhängedeichsel aus der Verankerung und krachte frontal gegen den entgegenkommenden PKW. 

1989

13. Oktober. Erneuter Großeinsatz gegen die Flammen in der Weissachmühle in Oberstaufen.


1990
3. Mai. Eine überhitzte Strickmaschine löste einen Großbrand im Bau 5 bei der Strumpffabrik Kunert aus. Die Löscharbeiten gestalteten sich recht schwierig, weil durch das brennende Kunststoffgarn eine Hitze von ca. 1 000 Grad entstand und eine Bekämpfung nur von oben her möglich war. Zur Brandbekämpfung waren 6 Drehleitern aus dem gesamten Allgäu eingesetzt. Um den enormen Löschwasserverbrauch abzudecken, mussten mehrere B-Leitungen zum Kleinen Alpsee verlegt werden. Eine erste Bilanz am Abend ergab eine geschätzte Schadenshöhe von einem zweistelligen Millionenbetrag. Durch den umsichtigen Einsatz der eigesetzten Feuerwehren konnte der Wasserschaden sehr gering gehalten werden, sodass die Produktion in den unteren Sticksälen nach einer Woche wieder aufgenommen werden konnte. 

(Bider werden noch eingefügt)

Am 30. Mai gegen 2 Uhr nachts gab es erneut Feueralarm bei der Firma Kunert. Dabei wurde ein Schraubenkompressor komplett zerstört. 

21. September. Zimmerbrand in der Grüntenstraße.

2. November. Realistische Brandschutzübung im Monta-Klebebandwerk.

Einen Toten und sechs Verletzte forderte ein Großfeuer am 6. November in einer Sonthofner Wohnanlage. Durch die starke Rauchentwicklung konnten die Wehrmänner aus Sonthofen, Immenstadt und Oberstdorf nur mit schwerem Atemschutz vorgehen. 

1. Dezember. Die Besucher der Immenstädter Diskothek "Tango" entgingen am ersten Dezember knapp einer Katastrophe. Durch Brandstiftung wurde im danebenliegenden Reifenlager der Firma Immler ein Brand gelegt. Gegen 2 Uhr nachts bemerkten Diskobesucher die starke Rauchentwicklung. An die Hundert Besucher befanden sich zu dieser Zeit im ersten Stock der Diskothek. 

1991

9. Januar. Beim verlegen von Teerbahnen auf dem Dach des Neubaues des Obstgroßhandels Häusler geriet die Dachpappe in Brand.

In der Nacht zum Donnerstag am 4. April vernichtete ein Großbrand einen Großteil der Chemischen Reinigung Frommknecht & Bodler in Sonthofen. Ausgezeichnet agierende Feuerwehrmänner, darunter auch die Immenstädter Wehr, konnten ein Übergreifen der lichterloh brennenden Halle auf die in nächster Nähe stehenden Häuser verhindern. 

13. April. Brand in altem Kranzegger Bauernhaus.

4. Mai. Brennendes Dunstabzugsrohr im Lokal "Anadolu" in Immenstadt verursacht Kaminbrand.

Am 13. Oktober vernichtete ein Brandschlag den alten Immenstädter Pfarrhof, der zuletzt als Asylanten-Unterkunft gedient hatte. 

Am 15. Dezember entstand ein Millionenschaden durch einen Großbrand im Gasthof Adler in der Ortsmitte von Balderschwang. Dazu wurde auch die Immenstädter Wehr alarmiert. 

Am 18. Dezember musste der Fahrer eines umgestürzten Holztransporters, der auf der Abfahrt vom Starkartsgund - Bühl vom Weg abgekommen und umgestürzt ist, mit der Rettungsschere befreit werden.

1992

22. Februar. Schwerer Verkehrsunfall. Kreisstraße zwischen Altmummen und Blaichach. Die Insassen mussten nach einem Frontalzusammenstoß mit Schere und Spreizer gerettet werden.

Am 5. März landete ein Drachenflieger in einer Hochspannungsleitung in der Kemptner Straße. Nach der Stromabschaltung konnte die Feuerwehr den Drachenflieger befreien. 

7. Dezember. Feuer im Bühler Jugendkurheim "Sankt Michael".

1993

4. Mai. Feuer in der alten Bruckmühle in Bihlerdorf.

22. Juni. Nach tropischem Regenguss und Unwetter im Oberallgäu mussten die Feuerwehre Immenstadt aus verschiedenen Keller Wasser auspumpen.

1994
Am 9. August bot sich den Rettungskräften auf der B19 bei Seifen bei einem Verkehrsunfall ein Bild der Verwüstung. Bilanz der Karambolage: ein Toter und fünf Schwerverletzte wurden von der Feuerwehr geborgen. 

23. Oktober. Michlaster kippt auf der Schnellstraße um. Autofahrerin wurde dabei getötet.

1995
Am 26. Januar krachte eine große Fichte auf das Dach eines Hauses im Eicheneck und durchschlug dabei das Dach und verschiedene Dachzimmer. 

Am 18. Mai wurde in der Otto-Keck-Straße ein Alptraum von so manchem Autofahrer zur Wirklichkeit. Ein PKW durchbrach die vordere Garagenwand und musste von der Feuerwehr vor dem Absturz in die darunterliegenden Häuser gerettet werden.

Am 21. Mai war ein 13-Jähriger in einer Schlammgrube im Kieswerk Rauhenzell eingesunken. Er musste von der Feuerwehr gerettet werden. 

22. Mai. Bei einem schweren Verkehrsunfall in Immenstadt-Thanners bei Wohnwagen Neuß wurde Auto in zwei Teile gerissen.

Am 11. Juli brach ein Großbrand in der ehemaligen Färberei bei Ergee in Sonthofen aus. Um ein Übergreifen des Feuers zu verhindern wurde die Immenstädter Feuerwehr alarmiert. 

August. Großbrand in einem Bauernhof in Emmereis (Gemeinde Vorderburg).

30. September. Schlüsselübergabe für ein neues Löschfahrzeig der Feuerwehr Immenstadt.

Am 3. Oktober musste die Feuerwehr erneut ein Fahrzeug aus der hochwasserführenden Iller bergen. 

Am 18. Oktober konnte ein Landwirt aus Obereinharts, der in die Güllegrube gefallen war, nur noch tot geborgen werden. 

1996

8. August. Verherender Großbrand vernichtet ein landwirtschaftliches Anwesen in Missen-Wilhams.

1997

13. Januar. Frontal gegen die Stützmauer im Kästobel raste ein PKW. Person eingeklemmt und mit Rettungsschere befreit.

Am 25. April ist ein Umzugslaster in der Otto-Keck-Straße mitsamt dem geladenen Hausrat ausgebrannt. 

Am 7. August musste der Fahrer eines LKWs der wiederum bei Thanners auf einen LKW aufgefahren war mit der Rettungsschere befreit werden. 

1988
Am 2. April wurde die Feuerwehr Immenstadt zu einem Strahlenschutzeinsatz alarmiert. Eine Flasche mit "Radium Tinktur" wurde nach der Untersuchung mit einem Geigerzähler auf der Polizeiwache in Immenstadt abgegeben. Dort hatten die Beamten den Ernst der Lage registriert und Strahlenschutzalarm ausgelöst. 

1999
Am 18. Februar ereignete sich ein schweres Zugunglück bei dem ein Interregio und ein Intercity-Zug aufeinanderprallten. Über 100 Personen musste evakuiert werden. Darunter waren 2 Tote und 33 Verletzte. Wegen Kälte und starkem Schneefall wurde die Bergung erschwert und die Fahrgäste mussten in der Turnhalle der Königsegg-Schule untergebracht werden. 

Am 20. Mai ereignete sich das Pfingsthochwasser. 
Am Donnerstag dem 20. Mai wurde die Feuerwehr zu den ersten Kellerüberflutungen alarmiert, aber dies war erst der Anfang von einer Katastrophe, die die Allgäuer Bevölkerung miterleben musste. Am Samstag den 22. Mai lösten zwei Niederschlags-Ereignisse im Raum Hinterstein und Oberstdorf eine 500-jährige Hochwasserkatastrophe aus. Die Flutwellen trafen in Sonthofen zusammen und verursachten dann im Raum Immenstadt die größten Überschwemmungen. Tausende von Menschen waren von den Fluten betroffen und zum Teil eingeschlossen. Am Samstag wurde für den Raum Immenstadt und das gesamte Oberallgäu Katastrophenalarm ausgelöst. In Rauhenzell und Seifen mussten Personen von der Flutwelle gerettet werden. Ab Mittag musste das gesamte Kreiskrankenhaus in Immenstadt evakuiert werden, dies war von den Wassermassen eingeschlossen. Die Kellergeschosse füllten sich in kürzester Zeit mit Wasser und durch Stromausfälle in weiten Teilen des Oberallgäus war auch die Stromversorgung des Krankenhauses betroffen. Das Krankenhaus konnte nur noch mit waatfähigen Großfahrzeugen der Feuerwehr zur Evakuierung von über 100 Patienten erreicht werden. Notarztwagen und Kleinfahrzeuge sind in den Fluten stecken geblieben. Mit Unimogs und einem Ärzteteam der Bundeswehr konnten die allernotwendigsten Notfälle angefahren werden. Zu verschiedenen Ortsteilen gab es keine Verbindung mehr. Durch Überflutungen und Vermuhrungen waren sämtliche Ausfallstraßen nicht mehr befahrbar. An verschiedenen Stellen wurden Landeplätze in der Stadt erkundet, denn nur mit Hubschraubern, die ununterbrochen auf dem benachbarten Bahndamm landeten, konnten die Patienten in andere Krankenhäuser verlegt werden. Ein großer CH 53 Transporthubschrauber konnte nur auf der B19-Zufahrt landen, bis dorthin mussten die Menschen mit dem LKW oder der Feuerwehr transportiert werden. 
Über 26.000 Sandsäcke wurden gefüllt, dann schwämmte das Wasser den Sand weg. Deswegen musste die Sandsackfüllanlage nach Oberdorf bei Martinszell verlegt werden. 
Wegen des Stromausfalles war auch die Kommunikation in weiten Teilen des Oberallgäus ausgefallen. Deshalb war die Verbindung zu übergeordneten Stellen kaum möglich. Mit einem Notstrom-Aggregat wurde im Feuerwehrhaus Immenstadt eine provisorische Einsatzzentrale eingerichtet. Von dort konnte dann in beschränktem Maße eine Koordination der einzelnen Rettungsdienste durchgeführt werden. Eisenbahnkörper wurden unterspült oder weggerissen, Häuser waren nicht mehr bewohnbar, viele Menschen hatten alles verloren und standen vor dem Nichts. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr waren durch die tagelangen Einsätze an ihrer Leistungsgrenze angelangt. 

2000

11. April. Ein Toter und vier Verletzte bei einem Zusammenstoß auf der B308 am Alpsee. Dabei wurden auch drei Jugendliche und zwei Erwachsene zum Teil lebensgefährlich verletzt.

25. Mai. Außergewöhnliche Übung für die Feuerwehr Immenstadt auf dem Gelände der Firma Brutscher in Rauhenzell.

16. Oktober. Altes Abbruch-Haus dient zum Übungszweck für eine gefährliche Brand-Szenerie in Immenstadt.

2001
Laut Einsatzprotokoll waren im Jahre 2001 188 Einsätze zu verzeichnen. 

Am 6. April wurde durch Blitzschlag ein Baum am Immenstädter Horn entzündet, dadurch wurde die Hochspannungsleitung gefährdet. 

Am 27. Mai wurde ein spielendes Kind auf der Ruine Laubenberg eingeklemmt und musste befreit werden. 

8. Juni. Stadelbrand in der Oberen Kolonie in Immenstadt.

Am 6. September wurde die Feuerwehr Immenstadt zu einem Brand im Kinderheim in Hinterberg bei Rettenberg zur Überlandhilfe gerufen - zu erst mussten mehrere Kinder aus dem brennenden Holzhaus gerettet werden - anschließend gestalteten sich die Löscharbeiten sehr schwierig, weil das Löschwasser knapp wurde und dieses dann mit Tankfahrzeugen bis aus Rettenberg antransportiert werden musste. 

9. Oktober. Zwei Tote bei einem Verkehrsunfall in Immenstadt in der Lindauerstraße bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Linienbus.

Am 27. Dezember wurde die Feuerwehr Immenstadt zum Wasser abpumpen im Technikraum vom Kleinen Alpsee Bad gerufen. 

2002
Laut Einsatzprotokoll waren im Jahre 2002 217 Einsätze zu verzeichnen. 

Am 2. Januar - mitten in der Nacht - Großbrand eines Mehrfamilienhauses in der Adolf-Probst-Straße am Bahnhof. Die Bewohner mussten mit der Drehleiter gerettet werden.

Am 10. März um 21:45 Uhr wurde die Feuerwehr zum Brandanwesen Dr. Molt in Hintersee-Bühl gerufen. Dort war ein kleiner Anbau (Abort) in Brand geraten. 

Am 19. Mai wurde die Feuerwehr um Amtshilfe zur Suche einer vermissten Person am Großen Alpsee gerufen. Dabei mussten die Atemschutzflaschen für die Wasserwachttaucher gefüllt werden und das K-Boot kam dabei zum Einsatz. 

Am 12. August um 04:34 Uhr musste auf Höhe Tierheim-Untere Zollbrücke ein Sandsackwall errichtet werden (wegen Hochwassergefahr). 

Am 2. Oktober wurde Gasgeruch in der Hofgartenstadthalle gemeldet. 

2003
Laut Einsatzprotokoll kam es im Jahre 2003 zu 187 Einsätzen.


In KW 1 des Jahres kam es am Bahnübergang Thanners zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei mussten die Insassen von der Feuerwehr mit schwerem Rettungsgerät befreit werden. Die Bahnstrecke Immenstadt-Kempten sowie die B19 waren für mehrere Stunden gesperrt. 
Ebenfalls im Monat Januar war eine Dienstwohnung im Feuerwehrhaus leer geworden und wurde zum Büro des Kommandanten und dessen Stellvertreter umgebaut. 
Am 1. Februar hatte ein LKW-Fahrer die Höhe der Bahnunterführung an der Gottesacker-Straße falsch eingeschätzt. Vollgeladen mit Umzugsgut blieb er in der Unterführung stecken und verkeilte sich. Die Feuerwehr Immenstadt befreite das Fahrzeug aus seiner misslichen Lage. 
Am 3. Februar kam es zu einem Großbrand in Missen-Wilhams. Bei einem Wohnhaus war der Dachstuhl in Brand geraten.
Im April feierte Bürgermeister Gerd Bischoff sein 25-jähriges Dienstjubiläum und seinen 60. Geburtstag. Die FFI überreichte ihm eine Nachbildung eines Feuerlöschkübels aus dem Jahr 1860.
Am 13. April kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B308. Eine Motorradfahrerin überholte im Bereich des Alpsees zwei Fahrzeuge und übersah dabei einen entgegenkommenden PKW. Mehrere Verletzte (Kinder und Erwachsene) mussten zur Behandlung in das Krankenhaus transportiert werden. 
Am 6. Mai kam es zu einem Großeinsatz bei der Feuerwehr Immenstadt. Ein Bagger beschädigte bei Erdarbeiten die Haupterdgasleitung Richtung Blaichach. Die Bahnlinie zwischen Immenstadt und Blaichach musste für mehrere Stunden gesperrt werden bis Experten von der 'Erdgas Schwaben' und die Feuerwehr Immenstadt das Leck abdichten konnten. 
Am 24. Mai feierte das THW Sonthofen 50-jähriges Bestehen. Die Feuerwehr Immenstadt hat mit einer Fahnenabordnung und der Mannschaft an den Jubiläumsfestlichkeiten teilgenommen. 
Im Monat Juli wurden in der Berufsschule, in der Haupt- und Realschule sowie im Autohaus Allgäu Brandschutzunterweisungen zusammen mit der Versicherungskammer des Landesfeuerwehrverbandes an brennenden Objekten unterwiesen. Am Brandschutzcontainer wurde den Unterwiesenen der Umgang mit dem Feuerlöscher praktisch näher gebracht.
Am 8. Juli endete ein Waldbrand bei Rauhenzell glimpflich. 
Am 27. Juli führte ein Blitzschlag zum Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens mitten in Wertach. Die Feuerwehr Immenstadt war mit einem kompletten Löschzug vertreten. 

2004
Laut Einsatzprotokoll kam es im Jahre 2004 zu 181 Einsätzen. 
Am 13. Januar kam es durch eine Sturmböe zu einem Totalausfall im Umspannwerk Rauhenzell. Durch den Stromausfall wurden verschiedene Brandmeldeanlagen ausgelöst sowie Dächer abgedeckt und Keller geflutet. 
Im Februar des Jahres wurden von verschiedenen Sponsoren über 25.000 Euro für den Kauf einer Drehleiter für die Feuerwehr Immenstadt gesammelt und gespendet. 
Am 3. März brannte der Alpenhof Reuterwanne bis zu den Grundmauern ab. Aufgrund hohem Altschnee auf der Anfahrtsstraße war es nur durch Allradfahrzeuge möglich den Einsatzort zu erreichen. Eine Löschwasserleitung musste über mehrere Kilometer verlegt werden.
Im Mai 2004 wurden Führungskräfte der Polizei Immenstadt über den Umgang und der Anwendung von technischem Gerät informiert. 
Am 2. Oktober - Einsatzübung auf dem Großen Alpsee gemeinsam mit Wasserwacht, Rotes Kreuz und FFI mit dem Großsegler 'Santa Maria Loreto'.
Im Dezember 2004 wurde eine neue Drehleiter für die Stadtfeuerwehr Immenstadt angeschafft. Eine neue Gelenkdrehleiter mit Hinterachslenkung konnte die Stadtfeuerwehr Immenstadt in Betrieb nehmen. Das 630.000 Euro teure Fahrzeug ist derzeit wohl das Modernste im Allgäu. Mit der Gelenkleiter können schwierige Orte leichter erreicht werden.
Am 8. Dezember ereignete sich ein spektakuläres Zugunglück am Bahnübergang in Thanners - Ein leicht Verletzter und fast 190 000 Euro Sachschaden.

2005
Laut Einsatzprotokoll kam es im Jahre 2005 zu 199 Einsätzen.
Am 3. Februar gab es einen Alarm im Boschwerk in Seifen. Dank Brandmeldeanlage und dem schnellen Eingreifen der FFI mit der neuen Gelenkdrehleiter konnte Schlimmeres verhindert werden. In einem Nebengebäude für technische Einrichtungen war ein Brand ausgebrochen.
Am 30. Mai um 22:00 Uhr - Alarm für die FFI - 'die Hütte beim Naturfreundehaus brennt!'
Im August 2005 feierte Helmut Eberl (langjähriger Vorstand und Gönner der Feuerwehr Immenstadt) seinen 75. Geburtstag. 
Ebenfalls im August wurde die erste Jugendgruppe der Feuerwehr Immenstadt durch Peter Altenried aufgebaut. 
Ein Jahrhunderthochwasser bereitete im Augst des selben Jahres den Einwohnern und der Feuerwehr Immenstadt große Probleme. Mit dem K-Boot wurde die Feuerwehr Immenstadt zur Amtshilfe zur Menschenrettung zum Hochwassereinsatz in Sonthofen berufen. 
Im September konnte die Feuerwehr Immenstadt in einem Rauch- und "Flashover"-Container, nach ausgiebiger theoretischer Schulung mit kompletter Schutzausrüstung und unter realistischen Bedingungen, üben.

2006
Laut Einsatzprotokoll kam es im Jahre 2006 zu 161 Einsätzen. 
10. Januar: VU auf der B19 zwischen Seifen und Thanners - bei einem tschechischen Lastzug löste sich der Anhänger, rutschte auf die Gegenfahrbahn und krachte gegen einen entgegenkommenden PKW. Schwerverletzt musste der Fahrer des PKWs von der Feuerwehr Immenstadt befreit werden. 
Am 25. Februar kam es zu einem schweren VU mit einer eingeklemmten Person auf der Staatsstraße zwischen Sibratshofen und Missen. Bei einem Frontalzusammenstoß wurde der Fahrzeugführer eingeklemmt und musste von der FFI mit der Rettungsschere befreit werden. 
Im März 2006 bei der JHV wurde vom Kommandanten Matthias Burgdorf an den Leiter der Polizeiinspektion Immenstadt Karl Ortlieb (Polizeihauptkommissar) der Löschkübel der Feuerwehr Immenstadt als Dank für die gute Zusammenarbeit überreicht. Der Löschkübel wird nach einem alten Modell aus Ton angefertigt und gilt bei der FFI als ganz besondere Auszeichnung. 
Am 18. März: Die komplette Wehr rückte am Abend vom 17. März in die Janstraße an. Ehrenkommandant Josef Senning feierte seinen 75. Geburtstag. Glückwünsche überbrachten im Auftrag der Vorstandschaft: Heinrich Maurer (Chronist), Richard Waldmann (Vorstand), Matthias Burgdorf (Kommandant). 
Am Karsamstag wurde bei einem Arbeitsunfall in Stein ein 19-jähriger Schüler tödlich verletzt, der bei einem Waldstück in Immenstadt mit forstwirtschaftlichen Aufgaben beschäftigt war. Er wurde durch einen 18 Meter hohen Baumstumpf vom umfallenden Baum am Kopf tödlich verletzt. Die Feuerwehr musste den tödlich Verunglückten bergen. 
Am 1. Mai 2006 wurde bei schönstem Wetter wie alljährlich der Maibaum von der Feuerwehr Immenstadt gemeinsam mit dem Trachtenverein d' Älpler aufgestellt. 
Im Mai musste das Flachdach des 30 Jahre alten Feuerwehrhauses wegen Undichtheiten saniert werden. Der Stadtrat beschloss einstimmig das Gebäude mit einem Walmdach auszustatten. Dafür muss die Stadt voraussichtlich 174 000 Euro bezahlen. 
Am 6. Juli: Schwerer VU zwischen Rottach und Sulzberg fordert fünf Verletzte. Diese mussten von der FFI mit der Rettungsschere befreit werden. 
Am 2. Oktober kam es zu einem schweren VU auf der B308 bei Immenstadt-Hub. Bei einem Frontalzusammenstoß wurden fünf Autoinsassen schwer verletzt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. 
Am 4. Oktober: Abendlicher Großeinsatz am Immenstädter Horn. Starker Regen brachte den großen Bergrutsch am Horn wieder in Bewegung. Schlamm, Geröll und Wassermassen bahnten sich einen Weg über die Obere Staige bis hinab zum Friedhof. Dort wurden sogar einige Gräber in Mitleidenschaft gezogen. Durch den sofortigen Einsatz von drei Baggern, der Feuerwehr Immenstadt und Mitarbeiter der Stadt Immenstadt konnte das Schlimmste verhindert werden. Die Flut ergoss sich über die Gottesacker und Adolf-Propst-Straße.
Am 14. Dezember brach in der Mittagszeit ein Brand in einem landwirtschaftlichen Anwesen in Wertach aus. Die Feuerwehr Immenstadt leistete Überlandhilfe, um ein Übergreifen des Feuers an angrenzende Gebäude zu verhindern. 

2007
Laut Einsatzprotokoll kam es im Jahre 2007 zu 169 Einsätzen. 
Im April kam es zu einem Kurzschluss an einer Spülmaschine. Dieses löste einen nächtlichen Einsatz bei der Feuerwehr Immenstadt aus. Das Ehepaar wurde gegen 1 Uhr nachts durch einen lauten Knall geweckt. Die komplette Küchenzeile stand bereits in Flammen. Die FFI konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. 
Am 24. April: Bauarbeiter steckt bis zum Hals in Rollkies. Beim einbringen von Rollkies in eine Baugrube stürzte der Bauarbeiter 4 Meter tief in die Grube. Dadurch wurde der 63-Jährige durch nachrutschendes Kies verschüttet. Die FFI musste zuerst das nachrutschende Kies stabilisieren um den Verletzten zu befreien. 
Im Mai 2007: "Feurio" - Brandbekämpfung gestern und heute. Zu diesem Thema fand eine Sonderausstellung im Museum 'Hofmühle' in Immenstadt statt. Verschiedene Exponate alter Ausrüstungsgegenstände der Feuerwehr konnten hier besichtigt werden. 
Ebenfalls im Mai übergab Bürgermeister Gerd Bischoff bei der Maibaumfeier den 52 000 Euro teuren neuen Kommandowagen (Typ: VW Tuareg) an die Immenstädter Wehr. 
Am 26. Mai: Ein Autofahrer war am Ortsende von Seifen geradeaus gefahren anstatt der Kurve zu folgen. Er prallte mit einem entgegenkommenden PKW zusammen. Dabei wurden vier Personen schwer verletzt und mussten mit der Rettungsschere befreit werden.
6. Juni - AZ Bericht. Museum Hofmühle zeigt Interessantes aus der Feuerwehrgeschichte. Zum Beispiel: Löschaktionen mit Löschgeräten von Früher. 
AZ Bericht - am 28. Juni 2007 bezahlte die Stadt Immenstadt den LKW-Führerschein für Feuerwehrmänner mit. 60 % der Kosten wurden als Darlehnsvertrag übernommen. 
AZ Bericht - 11. Juli. Herrenloses Kajak auf der Iller löst Großeinsatz bei der FFI in Blaichach aus. 
29. August - AZ Bericht. Förderband in der Immenstädter Recyclingfirma Jörg gerät in Brand. Die FFI konnte das heiß gelaufene Förderband rasch löschen. 
29. September: Beim Jugendleistungswettbewerb der Jugendfeuerwehr Oberallgäu erreichte die Jugendgruppe 'Immenstadt II' den 15. Platz. 
11. Oktober - AZ Bericht: Immenstädter Drehleiter wurde am Vortag von der Kreisstadt Sonthofen für einen Baum-Einsatz in Binswangen angefordert. 
16. Oktober - AZ Bericht. Siegfried Kaseder (langjähriges Mitglied der FFI) ist in diesem Monat im Jahre 2007 verstorben. 
17. Oktober - AZ Bericht. Großschreinerei der Firma Mükusch in Obermaiselstein wurde ein Raub der Flammen. 200 Feuerwehrmänner kämpften gegen die Flammen. Problem bei diesem Einsatz: die schlechte Wasserversorgung. Über 4 Kilometer Leitung musste verlegt werden um die Wasserversorgung zu verbessern. 
29. Oktober - AZ Bericht. Verkehrsunfall an der Kranzegger Steige: Ein offener Sportwagenfahrer verlor am Vortag die Kontrolle über sein Fahrzeug wegen überhöhter Geschwindigkeit. Der Fahrer blieb am steilen Hang zwischen Leitplanke und einem Baum hängen und musste von der FFI befreit werden. 
31. Oktober - AZ Bericht. Schwerer Verkehrsunfall auf der B308 am Alpsee - drei Schwerverletzte mussten von der FFI mit der Rettungsschere befreit werden und wurden mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. 
7. November - AZ Bericht. Immenstädter Wehr musste zum wiederholten Male in der Zieglerstraße einen Containerbrand löschen.
10. November - AZ Bericht. Höchste Feuerwehrauszeichnung für Kreisbrandinspektor Manfred Heid für Verdienste um das Löschwesen mit dem Steckkreuz gewürdigt. 
23. November - AZ Bericht. Feuerwehrübung: Kampf gegen gefährlichen Flashover. Realistische Übung für Atemschutzgeräte-Träger für den gesamten Landkreis in Immenstadt. 
24. Dezember - AZ Bericht. Junge Wehrmänner gestehen Brandstiftung. Wegen vorsätzlicher Brandstiftung ermittelte die Polizei gegen zwei Mitglieder der FFI. 

2008
Laut Einsatzprotokoll kam es im Jahre 2008 zu 157 Einsätzen. 

11. Februar - AZ Bericht. Bei der Hauptversammlung der Stadtfeuerwehr Immenstadt gibt Helmut Eberl nach 48 Jahren das Amt des Vorsitzenden des Vereins ab. Bürgermeister Bischoff überreichte an das "Immenstädter Urgestein" Helmut Eberl als Dank die Bürgerplakette der Stadt Immenstadt. 
19. Februar - AZ Bericht. Feuer in der Klosterkirche. Vermutlich durch Brandstiftung wurde, an der aus der Barockzeit stammende Marienstatue, Feuer gelegt. 
20. Februar - AZ Bericht. Auto überschlägt sich mehrfach. Die FFI musste das Auto wieder aufrichten und den eingeklemmten Fahrer befreien. 
12. April - AZ Bericht. Laster bleibt in der Brückenunterführung in Immenstadt - Gottesackerstraße - wegen Nichtbeachtung der Höhenbegrenzung stecken. 
5. Mai - AZ Bericht. Alte Fahne der Bühler Wehr wurde nach ihrer Restaurierung bei einem Gottesdienst neu gesegnet. Der Partnerverein Immenstadt sowie die Rauhenzeller Wehr waren zu Gast. 
12. Juni - AZ Bericht. 14 Feuerwehrmänner (davon 8 Teilnehmer aus der Jugendwehr) legen erfolgreich die Prüfung bei der Truppmannausbildung ab. 
21. Juli. Die Feuerwehr Diepolz hat zum 50. Geburtstag der Vereinsfahne eingeladen. Die Fahnensektion der FFI hat am Gottesdienst sowie am Kirchenzug teilgenommen. 
8. August - AZ Bericht. 120 Einsatzkräfte und die FFI übten den Ernstfall an dem 100 Meter langen Tunnel auf der B19 bei Martinszell. 
11. August - AZ Bericht. Garagenbrand ruft FFI auf den Plan. Zuerst wurde die FFI an einen falschen Ort geschickt bis der tatsächliche Brand zufällig entdeckt wurde. 
1. Oktober - AZ Bericht. THW und FFI üben den Ernstfall bei einem Bahnunglück im Sonthofer Bahnhofsbereich. Mit Leuchtgiraffen und Scheinwerfer wurde die Einsatzstelle am Bahnhof ausgeleuchtet. Mit technischem Gerät wurde der entgleiste Triebwagen (28 Tonnen schwer) angehoben. 
8. Oktober - AZ Bericht. Qualm mitten in Immenstadt. Dichter Rauch quoll aus der Tiefgarage am Klostergarten. Die FFI übte realitätsnah einen Ernstfall in der Tiefgarage. 
5. November - AZ Bericht. Die FFI wurde zu einer großen Vermisstensuchaktion angefordert. 
11. November - AZ Bericht. Ein Sofa brennt im Jugendhaus. Kurz nach 8 Uhr wurde der Brand entdeckt. Das Sofa und eine hölzerne Garagenwand mussten durch die FFI gelöscht werden. 
13. November - AZ Bericht. Drei Gruppen der FFI haben die Leistungsprüfung für technische Hilfeleistung erfolgreich abgelegt. Alle 27 Teilnehmer haben in gemischten Gruppen aller Leistungsstufen die Prüfung bestanden. Ein solcher Leistungsstandard kann nur durch ständige Übungen und Trainingseinheiten erreicht werden. 
12. Dezember - AZ Bericht. Eine Fritteuse löste einen Brand in der Küche des Gasthof Hirsch in Zaumberg aus. Auf Grund der großen Hitzeentwicklung wurde das Gebäude stark beschädigt. Mit Infrarotkamera suchte die FFI Zimmerdecken nach weiteren Glutnestern ab. 
15. Dezember - AZ Bericht. Zum wiederholten Male mussten Personen aus dem öffentlichen Aufzug am Fußgängerüberweg vom Bahnhofsbereich zur Adolph-Propst-Straße befreien.
17. Dezember - Bericht 'extra-Blatt'. 1000 Euro-Spende für den Feuerwehrnachwuchs vom Sparclub des Bistro '"Relax" in Immenstadt.
22. Dezember - AZ Bericht. Kindergarten St. Nikolaus geht in Flammen auf. Gebäude brennt komplett ab. Um 00:21 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen stand das Gebäude bereits im Vollbrand. Der gesamte Kindergarten brannte komplett ab. 

2009

Laut Einsatzprotokoll kam es im Jahre 2009 zu über 170 Einsätzen.
20. Januar - AZ Bericht. "Wunder von Thanners". Bahnunglück am Bahnübergang Thanners durch eine Irrfahrt im Nebel zwischen den Gleisen. PKW-Fahrerin bog am Bahnübergang auf den Schotterweg zwischen den Gleisen gefolgt. Der sich nähernde Zug aus Richtung Kempten leitete eine Schnellbremsung ein, konnte aber nicht mehr verhindern, dass der PKW vom Zug erfasst wurde. Die beiden Insassen hatten ein riesen Glück - sie wurden dabei nur leicht verletzt. 
2. März - AZ Bericht. Die FFI leistet in Oberstaufen bei einem Großbrand in einem mehrgeschossigen Gebäude mit lokalen Wohnungen und einem Kino Überlandhilfe.
4. März - AZ Bericht. Zwei Leichtverletzte bei einem Wohnungsbrand in Bühl - Rieder. Der Brand wurde durch eine eingeschaltete Herdplatte ausgelöst und dadurch die Wohnung komplett zerstört. 
6. März - AZ Bericht. Bei der jährlichen Hauptversammlung bedankte sich Kommandant Matthias Burgdorf mit den Worten: "Gemeinsam im Einsatz sind wir unschlagbar!" bei den Aktiven der Wehr für den unermüdlichen Einsatz.
23. April - AZ Bericht. In der Nacht vom 23. auf 24. April 1844 wurde ein zentraler Teil der Stadt Immenstadt durch Feuer total zerstört. Bericht vom Nachtwächter Josef Holzer. 
20. Mai - AZ Bericht. Überholmanöver mit bösen Folgen. PKW-Lenker überholt einen mit Diesel beladenen Sattelzug. Der Versuch erfolgte vor dem Bahnübergang in Thanners. Dabei kam es zum Zusammenprall mit dem Öl Laster. Dieser musste anschließend komplett abgepumpt werden.
26. Mai - AZ Bericht. Feuerwehrnachwuchs auf hohem Niveau. Beim Wettkampf der Jugendfeuerwehren an den Allgäuer Feuerwehrtagen in Sonthofen freute sich die Jugendfeuerwehr Immenstadt für die Plätze 4 und 5. 
13. Juni - AZ Bericht. Zum wiederholten Male löste die Brandmeldeanlage der Firma Kunert Alarm aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass der Alarm unbegründet war. 
17. Juni - AZ Bericht. Unterführung läuft voll Wasser. Nachdem Starkregen und Gewitter die Abwasserpumpe an der Unterführung am Kreisverkehr bei der Berufsschule zum Totalausfall brachten, war die Unterführung nicht mehr befahrbar und musste von der FFI abgepumpt werden. 
14. Juli - AZ Bericht. Brandmeldeanlage der Sparkasse Immenstadt löste durch technischen Defekt aus. Die FFI konnte anschließend wieder abrücken. 
22. Juli - Bericht 'extra-Blatt'. Die FFI lud zu einem Infotag auf dem Gelände des Feuerwehrhofs in Immenstadt ein.
24. August - AZ Bericht. Zigarette in Sofaritze entfachte Wohnungsbrand. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt, zwei Personen leicht verletzt und 100 000 Euro Schaden verursacht. 
11. Dezember - AZ Bericht. Immenstädter Feuerwehr jetzt online. Nun kann sich die FFI mit einer eigenen Homepage präsentieren. 
23. Dezember - AZ Bericht. Auto landet nach Überschlag in der Iller. Beide Insassen wurden von der FFI aus dem völlig demolierten PKW befreit. Mit dabei - eine hochschwangere Frau. Auf Grund der Witterung und der Örtlichkeit gestaltete sich die Bergung als sehr schwierig. 

2010

Laut Einsatzprotokoll kam es im Jahre 2010 zu über 174 Einsätzen.
22. Februar - AZ Bericht. Hauptversammlung der FFI jäh unterbrochen. Zu einem schweren Unfall auf der B308 zwischen Immenstadt und Oberstaufen musste die FFI am Abend während der Versammlung ausrücken. Die Alarmmeldung lautete: Verkehrsunfall höhe Teufelssee.
23. April - AZ Bericht. Schwerer Verkehrsunfall auf der B19 zwischen Immenstadt und der Abfahrt Thanners wegen Unachtsamkeit eines 21-jährigen Autofahrers. Dieser ist von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Leitplanke geprallt. Das Fahrzeug hat sich überschlagen und der Fahrer musste von der FFI befreit werden. 
30. April - AZ Bericht. Maibaum wird gefällt. Die Wahl des Maibaumes fiel in diesem Jahr auf eine 78 Jahre alte Fichte, die von Gundram Brenner und Manfred Rau fachmännisch auf dem Kalvarienberg gefällt wurde. Anschließend musste der Baum zum Feuerwehrhaus transportiert werden. Dort wurde er entastet und zusammen mit dem Trachtenverein d'Älpler geschmückt. 
5. Mai - AZ Bericht. 200 Meter lange Biertreber-Spur - Straße nach Missen gesperrt. Auf der Missener Straße hat ein 40-Tonner auf der Steigung Richtung Zaumberg seine Biertreber-Ladung verloren, was zu einer zeitweiligen Vollsperrung der Straße führte. 
10. Mai - AZ Bericht. Die FFI feiert im Mai ihr 150-jähriges Jubiläum mit einem Festabend am 12. Mai im Hofgarten, einem Feuerwehrtag am 15. Mai und einem Gottesdienst mit Umzug am 16. Mai, der vom Kemptner Fanfarenzug über den Marienplatz zur Kirche begleitet wurde. Anschließend folgte ein zünftiger Frühschoppen begleitet von der Stadtkapelle Immenstadt. Auch die Stadt Immenstadt feierte in diesem Jahr (auf der Allgäu-Schau) ihr 650-jähriges Stadtjubiläum - die Zusammenarbeit zwischen der FFI und der Stadt Immenstadt bei diesen beiden Großveranstaltungen verlief wünschenswert und reibungslos.
31. Mai - AZ Bericht. Wegen einem qualmenden PKW auf der B19, Höhe Rauhenzell, wurde die FFI alarmiert. Die Brandschützer stellten fest, dass es an diesem Wagen lediglich zu starker Rauchentwicklung gekommen war. 
21. Juni - AZ Bericht. Der Immenstädter Krankenunterstützungsverein feierte in diesem Jahr auch ein Jubiläum - ihr 150-jähriges Jubiläum - zudem auch der Feuerwehrverein eingeladen war. Dieser nahm mit Mannschaft und Fahnenabordnung teil. 
6. Juli - AZ Bericht. Großalarm am frühen Abend für die FFI . Wegen eines seltsamen, verdächtigen Pulvers, das von einem LKW gekippt war und als Gefahrengut eingestuft war, rückte die FFI mit voller Mannschaftsstärke aus. Aus Kempten wurde der Gefahrgutzug der dortigen Feuerwehr angefordert, da das verdächtige Pulver auf keinen Fall mit Wasser in Verbindung gebracht werden durfte. Der tschechische LKW wurde bei einer Verkehrskontrolle von der Polizei gestoppt. Bei der Untersuchung der Ladung wurden Mängel der Ladungssicherung festgestellt. 
8. Juli - AZ Bericht. Feuerwehr befreit Mädchen nach Sturz mit dem Fahrrad. Bei diesem Sturz wurde der Fuß zwischen Pedal und Rahmen so eingeklemmt, dass die FFI das Mädchen befreien musste. 
5. August - AZ Bericht. Zu einem Vollbrand an einem Bauernhof in Missen-Wilhams wurde die FFI zur Unterstützung angefordert. 
11. August - AZ Bericht. Zweimal wurde die FFI am Nachmittag des Vortages durch das auslösen von Brandanlagen angefordert. Im Gymnasium Immenstadt wurde durch das falsche Bedienen der Meldeanlage Feueralarm ausgelöst. 
14. August - AZ Bericht. Helmut Eberl, Ehrenvorsitzender der FFI und Herausgeber der Allgäuer Zeitung, feierte seinen 80. Geburtstag. Bei einer Feier im Kreise der Familie und Freunde von Familie Eberl, würdigten der 1. Vorsitzende Richard Waldmann und der Chronist Heinrich Maurer die großen Verdienste von Helmut Eberl bei der FFI. 
10. August. Durch den Verkauf des Schloss-Gebäudes - und der damit verbundenen Aufgabe der Arkadennutzung - stehen die Schaukästen an dieser Stelle ab 3. September nicht mehr zur Verfügung. 
27. August - AZ Bericht. 76-jährige Frau, die ihr Mittagessen kochten wollte, stirbt bei Wohnungsbrand in Immenstadt. Nur noch tot konnte die Frau von der FFI geborgen werden. Zugleich erlitt eine weitere Hausbewohnerin, die das ausbrechende Feuer bemerkt hatte, eine Rauchvergiftung. 
3. September - AZ Bericht. Eine laufende und dabei qualmende Geldzählmaschine in einem Supermarkt in Immenstadt führte zu einem Einsatz der FFI.
19. Oktober - AZ Bericht. Fahrzeugübergabe an die FFI. Die Brandschützer konnten ein neues Fahrzeug im Autohaus Allgäu von Bürgermeister Schaupp und dem Geschäftsführer des Autohauses, Georg Kronenwetter, in Empfang nehmen. 
23. November - AZ Bericht. Bei einem Verkehrsunfall in Immenstadt in der Sonthofener Straße fuhr ein PKW wegen eines Ausweichmannövers an einen Baum und fing sofort Feuer. 
27. Dezember - AZ Bericht. Gleich zwei Großeinsätze beschäftigten die FFI. Zuerst war bei einem Brand in Gopprechts von einem Zimmerbrand die Rede, dann aber wurde das Gebäude in Mitleidenschaft gezogen. Alle sechs Bewohner konnten rechtzeitig aus dem landwirtschaftlichen Anwesen gerettet werden. Eine Frau und ihr Sohn wurden wegen Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Brand endete glimpflich - In einem Anwesen im Ortsteil Stein entdeckte ein Anwohner einen Schwelbrand mit starker Rauchbildung. Die angerückte Wehr brachten das Feuer schnell unter Kontrolle. 
29. Dezember - AZ Bericht. Feuerwehr rückt wegen eines mutwillig eingeschlagenen Feuermelders zur Firma Kunert aus. Nach gründlicher Suche war kein Brandherd zu entdecken. Allerdings stand die Fertigung vorübergehend still. 

2011

Laut Einsatzprotokoll kam es im Jahre 2011 zu 181 Einsätzen.
8. Januar - AZ Bericht. Sparclubmitglieder des Bistro Relax Immenstadt stiften den Erlös der Tombola sowie die Gewinne der Sparclubauszahlung der Feuerwehr Immenstadt. 
10. Januar - AZ Bericht. Chlorgasgeruch außerhalb des Hallenbades entpuppte sich als Fehlmeldung. 
5. Februar - AZ Bericht. Überlandhilfe nach Missen-Wilhams - Vollbrand Hirnbeingut. 
7. Februar - AZ Bericht. Autofahrer verunglückte tödlich zwischen Rettenberg und Burgberg, musste von der Feuerwehr Immenstadt mit der Rettungsschere befreit werden.
23. Februar - AZ Bericht. -Erster Vorstand Richard Waldmann feierte seinen 65. Geburtstag. 
2. März - AZ Bericht. Stadtfeuerwehr steckt nach Führungsproblemen in der Krise, ist aber unter komissarischer Führung einsatzbereit. 
8. März - AZ Bericht. Mit 90 km/h raste ein 19-jähriger Fahranfänger ungebremst in ein Brückengeländer am Südufer des Alpsees und musste von der FFI befreit werden. 
10. März - AZ Bericht. "Es brennt bei der Feuerwehr". Nach einer Führungskriese legen Kommandant und Vieze ihre Ämter nieder. Die Stadtfeuerwehr steckt nach Führungsproblemen in einer großen Kriese - ist aber unter kommisarischer Leitung einsatzbereit. Der Bürgermeister äußerte sich nicht im Einzelnen zu den Kritikpunkten - er bestätigte aber, dass er angesichts der schwelenden Führungskriese die Rücktrittserklärungen angenommen habe. Matthias Burgdorf und Hermann Stärk wollten zunächst keine Stellungnahme abgeben. Richard Waldmann, Vorsitzender des Vereins, und Vieze Ulrich Eberl haben in unzähligen Gesprächen versucht diese Kriese zu entschärfen. Der Verein selbst könne dabei aber nur beraten und begleiten - Entscheidungsgewalt oder Eingriffsmöglichkeiten hat er nicht. Im Gegensatz zur Stadt, die notfalls einen kommisarischen Feuerwehrkommandanten ernennen kann. 
14. März - AZ Bericht. Die Führungskrise prägte die diesjährige Hauptversammlung. Erster Vorstand Richard Waldmann mahnte die hohe Bedeutung des Feuerwehrvereins an die Stadt. Sie möge sich bewusst machen, dass der Verein die ehrenamtlichen Einsatzkräfte mobilisiere und der Stadt zur Verfügung stellt. "Wir sind keine Folklore" sagte Waldmann und bekräftigte seinen Protest über die Angelegenheiten. 
17. März - AZ Bericht. Der vom Bürgermeister eingesetzte Notkommandant Helge Hanke ist an diesem Tag aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. 
18. März - AZ Bericht. Die Feuerwehr Immenstadt kommt nicht zur Ruhe. Notkommandant Helge Hanke wirft das Handtuch. die FFI wird nun bis zur Wahl eines neuen Kommandanten von erfahrenen Gruppenführern geleitet. 
21. März - AZ Bericht. Die Feuerwehr Immenstadt gratulierten Ehrenkommandant Josef Senning zum 80. Geburtstag. Die Vorstandschaft und Ehemaligen gratulierten Sepp Senning, der die Wehr nach dem Krieg mit aufgebaut hat. 
28. März - AZ Bericht. Erneuter Fehlalarm in der Vergärungsanlage Rauhenzell führte zu einem Einsatz der Immenstädter Wehren. 
4. April - AZ Bericht. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B19 ist ein PKW in Brand geraten und völlig ausgebrannt. Er wurde von der FFI abgelöscht. 
11. April - AZ Bericht. Zwei Buben sorgten am Sonntag nachmittag für einen Einsatz der Feuerwehr Immenstadt. Sie hatten auf dem Dachboden gezündelt.
18. April - AZ Bericht. Durch einen Defekt am Hydraulikschlauch eines Tanklastzuges wurde die Immenstädter Wehr zu einem Öleinsatz alarmiert. 
2. Mai - AZ Bericht. Heinrich Maurer steht seit 1985 an der Seilwinde beim Maibaum aufstellen, auch 2011 wurde zusammen mit dem Trachtenverein "d' Älpler" der Maibaum wieder aufgestellt. 
16. Mai - AZ Bericht. Die FFI hat wieder einen neuen Kommandanten. Der 50jährige Guntram Brenner übernimmt als neuer Kommandant die Führung, sein Stellvertreter wurde Jochen Blees. Beide wurden mit großer Mehrheit gewählt. 
12. Juli - AZ Bericht. Der Immenstädter Bahnhof war für eine Stunde wegen einem Kabelbrand in einer Lokomotive gesperrt. Mit einer Wärmebildkamera konnte die Situation überwacht werden. 
20. Juli - AZ Bericht. 120 Kinder wissen jetzt mehr über die Feuerwehr. Grundschüler haben die Feuerwehr Immenstadt besucht und viel über ihre Aufgaben und Ausrüstungen erfahren. 
12. September - AZ Bericht. 150 junge Feuerwehrler helfen beim Mooraktionstag mit anschließender Löschübung. Die Immenstädter Jugendfeuerwehr war auch beteiligt. 
10. Oktober - AZ Bericht. Heizöl verschmutzt den Hochrainebach und die Iller. Auslaufendes Heizöl musste durch mehrere Ölsperren und den Einsatz von Öl-Bindemittel aufgefangen werden. 
19. Oktober - AZ Bericht. Einsatz der FFI bei einem Brand in einer Blaichacher Zimmerei. 
17. November - AZ Bericht. In einem umfangreichen Ausbildungsprogramm wurde die Stadtwehr und die umliegenden Ortsteilwehren in technischer Hilfeleistung geschult. 
23. November - AZ Bericht. Bei einem Unfall an der Alpseebergwelt Immenstadt-Ratholz kippte ein Fahrer mit seinem Bagger einen Abhang hinunter. Der 21-Jährige wurde dabei eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

2012

Laut Einsatzprotokoll kam es im Jahre 2012 zu 165 Einsätzen.
28. Februar - AZ Bericht. Die Immenstädter Wehr ist nach Turbulenzen im vergangenen Jahr wieder zusammengewachsen. 
13. März - AZ Bericht. Ein Experiment im Chemiesaal der Realschule löste ein Großaufgebot von Rettungskräften und Feuerwehr aus. 
20. März - AZ Bericht. Immenstädter Urgestein Max Sandholz, Ehrenmitglied der Feuerwehr Immenstadt, feierte seinen 85. Geburtstag. 
29. März - AZ Bericht. Änderungen bei den Ortsteilwehren. Kommandant Brenner kündigte an, dass alle Ortsteilwehren mit schwerem Atemschutz ausgerüstet werden. 
28. April - Kreisbote. Die Jugendfeuerwehren demonstrieren ihr Können bei der Abnahme der Bayerischen Jugendleistungsprüfung. Jugendwart Daniel Schulz bereitete sein Team hervorragend für diese Herausforderung vor. 
18. Mai - AZ Bericht. Auf der Kreisstraße zwischen Untermaiselstein und Rauhenzell überschlug sich ein 21-Jähriger mit seinem Auto. Der Fahrer und seine Beifahrerin mussten von der FFI mit der Rettungschere befreit werden. 
20. Mai - AZ Bericht. Die Feuerwehr Immenstadt wurde vom Patenverein Oberstaufen zu dessen 150-jährigen Jubiläum eingeladen. 
30. Juni - AZ Bericht. Aus Vereinsmitteln und Spenden wurde eine zweite sehr moderne Wärmebildkamera angeschafft. 
6. August - AZ Bericht. Wasserleitung angebaggert. Bei Gleisbauaurbeiten wurde die Hauptwasserleitung im Bereich des Bahnhofs beschädigt. Die FFI musste das ausströmende Wasser abpumpen. 
7. August - AZ Bericht. Zu einem Verkehrsunfall mit einem Toten und drei Schwerverletzten musste die FFI auf der B308 am Alpsee mehrere eingeklemmte Personen befreien. 
4. September - AZ Bericht. Ein 41-Jähriger wurde bei einem Verkehrsunfall getötet. Sein Fahrzeug prallte gegen einen Baum und der Fahrer wurde durch die Wucht des Aufpralls in seinem Wagen eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr Immenstadt befreit werden. 
8. Oktober - AZ Bericht. Zum wiederholten Male steckte eine Frau mit ihrem Säugling im Aufzug an der Stadtspange fest. Die Feuerwehr Immenstadt konnte durch die Notentriegelung die Frau befreien. 
26. Oktober - AZ Bericht. Kreisbrandinspektor Manfred Heid wurde von Landrat Gebhard Kaiser in den Ruhestand verabschiedet. 
30. Oktober - AZ Bericht. Das ZDF Fernsehteam dreht einen Film für Terra X bei der Feuerwehr Immenstadt. 
21. November - AZ Bericht. Schwerer Unfall bei Nebel auf der alten B19 bei Thanners. Zwei Fahrzeuge prallten im dichten Nebel aufeinander. Die Schwerverletzten mussten von der FFI befreit werden. 

2013

Laut Einsatzprotokoll kam es im Jahre 2013 zu 117 Einsätzen.

2. Januar - AZ Bericht. Ammoniakalarm im Hallenbad löst Großeinsatz aus. 
8. Januar - AZ Bericht. Karl Bufler, stellvertretender Vereinsvorstand, ist im Alter von 80 Jahren verstorben. 
8. Februar - AZ Bericht. Mehrere Unfälle bei starkem Schneetreiben im Oberallgäu. Die Feuerwehr Immenstadt musste zu mehreren Unfällen ausrücken. 
15. März - AZ Bericht. An einem neuen Fahrsimulator spielen Feuerwehrler verschiedene Szenarien einer Blaulichtfahrt durch.
23. April - AZ Bericht. Über 100 Feuerwehrmänner und -frauen aus dem gesamten Landkreis Oberallgäu haben an den beiden Wochenenden intensive Praxistage in Immenstadt absolviert. 
25. April - AZ Bericht. Versicherungstechnische Gründe und ein erhebliches Gefahrenpotenzial zwingen die beiden Vereine "d' Älpler" und die Feuerwehr Immenstadt keinen Maibaum aufzustellen. 
5. Juni - AZ Bericht. Tödlicher Unfall auf der B19. Ein Geisterfahrer fährt frontal gegen ein Einsatzfahrzeug der FFI. Der Fahrer des Feuerwehrfahrzeuges erlitt Verletzungen und einen Schock. Beide Fahrzeuge waren ein Totalschaden. 
14. Juni - AZ Bericht. Beim Abladen eines Gabelstapler ist dieser umgekippt. Das auslaufende Öl musste von der Feuerwehr Immenstadt gebunden werden. 
8. Juli - AZ Bericht. Auf der Staatstraße 2006 zwischen Zaumberg und Bühl prallte ein Motorradfahrer gegen die Leitplanke und stürzte mitsamt der Maschine in einen Bauchlauf. Die Bergung war recht aufwendig und gestaltete sich als schwierig. Der Schwerverletzte musste mit der Bergetrage und der Drehleiter aus dem Bachbett geborgen werden. 
20. Juli - AZ Bericht. Großübung bei der LZA in Seifen. 
2. September - AZ Bericht. Fahrzeugweihe bei der Feuerwehr Bühl. 
10. September - AZ Bericht. Helmut Eberl - Ehrenmitglied der FFI, Seniorchef von 'Eberl Medien' und langjähriger Vorsitzender der FFI, ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Helmut Eberl war 67 Jahre Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Immenstadt, davon 48 Jahre als erster Vorsitzender und hat somit seiner Heimatstadt wertvolle Dienste geleistet. Seine Gedanken waren immer geprägt, für das Wohl der Bürger von Immenstadt zu sorgen und der Allgemeinheit zu dienen. Die Feuerwehr verlor mit Helmut Eberl einen großen Gönner und Förderer der Immenstädter Wehr. Wir möchten uns für seinen jahrelangen und unermüdlichen Einsatz bedanken und werden ihn stets in Ehren halten. 
12. Dezember - AZ Bericht. Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Eckarts entgehen knapp einer Brandkatastrophe. 

2014

Laut Einsatzprotokoll kam es im Jahre 2014 zu 136 Einsätzen.
27. Januar - AZ Bericht. Brennende Kerze löst Feuerwehreinsatz in einem Mehrfamilienhaus aus. 
17. März - AZ Bericht. Feuerwehr löscht ein brennendes Auto in Rauhenzell. 
17. April - AZ Bericht. Zündelnde Buben haben am Mittwochabend einen Feuerwehreinsatz verursacht, bei dem eine Fläche von ca. 150 qm in Brand geraten ist. 
12. Mai - AZ Bericht. Fernseher defekt. Hochhauswohnung in Sonthofen brennt völlig aus. Mit den Drehleitern von Immenstadt und Sonthofen bekämpften die Feuerwehren den Hochhausbrand. 
27. Mai - AZ Bericht. Helfer üben die Patientensicherheit und die Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte im Falle eines Brandes in der Klinik in Immenstadt. 
14. Juni - AZ Bericht. Brand im Werstoffhof Rauhenzell. Rauchschwaden über der Südstadt. Auf dem Gelände des Wertstoffhofes brennt ein Sperrmüllcontainer. 
5. Juli - AZ Bericht. Richard Waldmann, erster Vorsitzender des Vereins, legt sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder. 
17. Juli - AZ Bericht. Die Feuerwehren Eckarts und Immenstadt proben auf dem Betriebsgelände der Asphaltmischanlage den Ernstfall. 
19. August - AZ Bericht. Schwerer Verkehrsunfall auf der B19 an der Kreuzung nach Bräunlings. 
31. Oktober - Kreisbote. 
Die Jugendfeuerwehr aus dem Landkreis Oberallgäu stellen sich zur Abnahme der Bayerischen Jugendleistungsprüfung in Immenstadt und empfangen vom Kreisbrandinspektor das Leistungsabzeichen. 
5. November - AZ Bericht. Das Eingreifen der Feuerwehr Immenstadt verhindert einen größeren Umweltschaden. Bei der Anlieferung eines Großbetriebes in Immenstadt wurde der Tank eines LKWs beschädtigt. 
7. November - AZ Bericht. Brandalarm bei Wecker Konzert. Wegen eines Brandalarms begann das Weckerkonzert erst mit Verspätung. Zuerst mussten hunderte Besucher die Veranstaltung in der Stadthalle verlassen. 
31. Dezember - AZ Bericht. Falk Burghold, ehemaliger Gruppenführer, ist im Alter von 71 Jahren verstorben. 

2015

Laut Einsatzprotokoll kam es im Jahre 2015 zu __ Einsätzen.
5. Januar - AZ Bericht. Sachschaden im Wert von 80.000 Euro enstand bei einem Dachstuhlbrand in Immenstadt in der Kemptenerstraße. 
2. Februar - AZ Bericht. Topf mit Massageöl löst ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus aus. 
23. Februar - AZ Bericht. Kommandant Guntram Brenner führt künftig auch den Verein. auf der Jahreshauptversammlung wurde er von den Mitgliedern zum neuen Vorsitzenden gewöhlt. Zum Stellvertreter wurde Toni Kirchmann gewählt. 
13. April - AZ Bericht. Großbrand im Monta Klebebandwerk. Über 250 Feuerwehrler waren beim Einsatz beteiligt. über 25 000 Liter Schaum wurden benötigt, der bis aus Kempten, Kaufbeuren, Memmingen, Lindenberg und Lindau angefordert wurde. 


Ergänzungsbericht zum Großbrand Monta: 

  • 03:45 Uhr: Alarmmeldung Vollbrand im Monta Klebebandwerk.
  • Löschzüge der FFI und Sonthofen sowie umliegende Feuerwehren werden alarmiert.
  • Das THW wurde zur Wasserförderung angefordert, sowie Löschschaum aus Nah und Fern.
  • Damit der enorme Wasserverbrauch abgedeckt werden konnte, wurde mit mehreren Feuerwehrpumpen und der Hannibal Pumpe vom THW Wasser aus dem Staigbach entnommen. Für Drehleitern, Löschfahrzeuge, Wasserwerfer und Schaumkanonen die Wurfweiten von über 30 Meter erreichen, waren große Wassermengen notwendig. Die Strahlungshitze war so groß, dass an den Löschfahrzeugen und Drehleitern Lackschäden und Funktionsstörungen auftraten. Schaummittel wurden aus dem Umkreis von ca. 50 km angefordert. Bei diesem Brand wurden ca. 25 000 Liter Schaum eingesetzt um damit die gefährlichen Lösungsmittel und Kleber mit einem Schaumteppich zu ersticken. Somit konnte ein Übergreifen zu den angrenzenden Produktionsstätten verhindert werden. Die Nachlöscharbeiten für die Feuerwehr Immenstadt dauerten nahezu eine ganze Woche an.

29. April - Extrablatt. Zur Floriansmesse wurden Familien und Angehörige von der FFI eingeladen. 9. Juni - AZ Bericht. Auto landet im Alpsee. Eine junge Frau verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Wagen überschlug sich und blieb im Uferbereich des Sees liegen. 24. Juni - AZ Bericht. Junger Mann fällt vom Segelboot in den Alpsee. Die Feuerwehr und Rettungsdienste rückten zum großen Alpsee aus um den 20-Jährigen zu bergen. 17. August - AZ Bericht. Wohnhaus bei Dachstuhlbrand schwer beschädigt. Der Brand in dem Gebäude bei Immenstadt-Stein wurde durch einen technischen Defekt ausgelöst. 7. September - AZ Bericht. Hocher Sachschaden bei Kellerbrand in Untermaiselstein. Feuerwehren aus Untermaiselstein, Rettenberg und Immenstadt brachten den Brand unter Kontrolle.

 

2016

Am 29. Januar wurde unser langjähriger Kamerad und Ehrenmitglied Martin Kössel von uns zu Grabe getragen. Unser Chronist hat hierzu folgendes festgehalten:

Im Gedenken an unser Ehrenmitglied Martin Kössel:

Mit 15 Jahren ist Martin im Januar 1945 in die damalige Feuerwehrschar eingetreten. Nachdem zu dieser Zeit noch Kriegszustand herrschte, mussten bei den Bombardierungen 1945 Jugendliche und Rentner für den Brandschutz sorgen, da wehrfähige Männer zum Kriegsdienst eingezogen waren.

In den 60er Jahren wurde auch die Feuerwehr Immenstadt mit Umluftunabhängigen Atemschutzgeräten ausgerüstet. Martin erklärte sich bereit die verantwortungsvolle Aufgabe den Lehrgang zum „Atemschutzgerätewart und Ausbilder“ bei der Feuerwehrschule in Würzburg zu besuchen. Diese Position bekleidete er bis zu seinem Ausscheiden nach 45 Dienstjahren aus dem aktiven Dienst. Für seine Verdienste bei der Feuerwehr Immenstadt wurde er 1996 zum Ehrenmitglied ernannt. In einem respektvollen Nachruf würdigte der 1. Kommandant und 1. Vorstand Guntram Brenner die Leistungen von Martin Kössel bei der Feuerwehr Immenstadt. Die Fahnenabordnung, die Ehrenwache, sowie zahlreiche ehemalige und aktive der Wehr begleiteten Martin Kössel bei seinem letzten Gang  zum Grab.

Es war Martins Wunsch, in kompletter Feuerwehrunifom beerdigt zu werden. Die Familie hat uns gebeten, den Sarg zu tragen und eine Ehrenwache zu stellen. Diesem Wunsch sind wir gerne nachgekommen.

Martin - ruhe in Frieden!

 

Chronist der FFI: Heinrich Maurer

 

 

 

2017

Einsatzstatistik - Gesamteinsätze: 153, davon Brand: 36, Techn. Hilfeleistung: 56, Sicherheitswachen aller Art: 44, Sonstige: 17

 

März. Der Feuerwehr Immenstadt wurde ein Spendenscheck aus der Pfandrückgabe beim V-Markt im Engelfeld durch den V-Markt-Leiter Jürgen Köck an Toni Kirchmann (2. Vorstand) und Grundram Brenner (Kommandant und 1. Vorstand) überreicht.

 

März. Fünf auf einen Schlag. Aus einer Sammelbestellung für neue Löschfahrzeuge für Oberallgäuer Feuerwehren wurden fünf Löschfahrzeuge LF20/30 ausgeliefert. Ausgerüstet sind die Fahrzeuge mit einem 300 PS starken Motor, Allradantrieb, 3000 Liter Wassertank, 120 Liter Schaummitteltank und mit verschiedenen Ausrüstungsgegenständen für Brandeinsätze, technische Hilfeleistung, Atemschutz, usw.

 

März. Gemeinsame Brandschutzübung in Immenstadt-Stein. Rettung im Steiner Hotel Krone mit Gästen als Statisten.

 

3. April. Klebebandwerk "Monta" kauft altes Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Immenstadt.

Die Feuerwehr Immenstadt hat ein neues Löschfahrzeug (LF 20/30) erhalten. Ihr bisheriges Tanklöschfahrzeug, das TLF 16 mit einem 2500 Liter Wassertank, hat zwar schon über 30 "Dienstjahre" auf dem Buckel, aber es läuft immer noch. Da kam es passend, dass das Monta-Klebebandwerk Immenstadt ein Löschfahrzeug benötigt, um den Fuhrpark der Werkfeuerwehr zu ergänzen.

 

15. April. Feuerwehrübung im Hallenbad Immenstadt. Zum Beispiel wenn Chlorgas im Hallenbad austritt. Das Szenario war fünf vermisste Personen zu finden, das aber nur unter schwierigen Bedingungen mit Atemschutz und schlechter Sicht.

 

25. April. Am Bahnübergang Ratholz kommt es immer wieder zu tödlichen Bahnunfällen. Ein 28-jähriger Radfahrer wurde von der Lok erfasst und tödlich verletzt.

 

Mai. Kurzfristig anberaumte Brandschutzübung im Asylbewerberheim im Stillen in Immenstadt. Aus einer Dachluke quillt Rauch, vor dem Haus stehen 5 Feuerwehrfahrzeuge und 25 Mann Besatzung. Diese Übungen sind notwendig, damit wir für den Ernstfall bereit sind - sagte Kommandant Gundram Brenner. Erschwert wurde diese Übung durch Verweigerung verschiedener Asylbewerber.

 

Mai. Feuerwehren üben den Waldbrandeinsatz am Mittag, dem Immenstädter Hausberg.

Wenn in unwegsamem Berggelände der Wald brennt und kaum Wasser zum Löschen zur Verfügung steht, ist das eine grosse Herausforderung für die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr Immenstadt musste die Wasserförderung vom Staigbach zur Alpe Hochried sicherstellen. Von dort flogen zwei Hubschrauber das Löschwasser in 1000 Liter Behältern zum Brandherd. 

 

26. Juni. Grossalarm für die Feuerwehren aus dem Oberallgäu.

Schwelbrand in einer Scheune im Blaichacher Ortsteil Tanne. Durch umsichtigen Einsatz aller Beteiligten konnte das landwirtschaftliche Anwesen, trotz des schon brennenden Heustockes, gerettet werden. Erschwerend kommt hinzu, dass die örtliche Wasserversorgung nach einigen Minuten erschöpft war. Landwirte mit ihren Güllefässern transportierten Wasser an die Brandstelle bis vier B-Leitungen vom ca. 3,5 km entfernten Baggersee des Wasserskiliftes verlegt wurden und die Wasserförderung übernommen werden konnte. An diesem Einsatz war auch die Feuerwehr Immenstadt mit einem Löschzug beteiligt.

 

Juli. Das neue Katastrophenschutz-Boot des Landkreises Oberallgäu, welches in Immenstadt stationiert ist, wurde am 3. Juli den Feuerwehrkommandanten des Landkreises sowie den Kreisbrandinspektoren vorgeführt.

 

27. Juli. Wegen Hochwassergefahr wurde die Bahnstrecke Kempten-Immenstadt durch den Einbau der Gleissperre in Stein gesperrt. Sie soll verhindern, dass die Iller dort Häuser unter Wasser setzt.

 

29. September. Immenstädter Feuerwehr übt den Ernstfall in der Mädchenrealschule Maria Stern. Angenommenes Szenario: Explosion im Chemiesaal der Realschule Maria Stern. Die ersten Einsatzkräfte erkundeten das Gebäude, in dem sechs Personen vermisst wurden. Unter schwerem Atemschutz mussten die Einsatzkräfte ihre Ausrüstung bis in den vierten Stock der Schule zum Einsatz bringen. Dort musste Zimmer für Zimmer durchsucht werden.

 

9. November. Zwei Gruppen der Feuerwehr Immenstadt haben die Leistungsprüfung "die Gruppe im Löscheinsatz" erfolgreich absolviert.